Ich steige auf, Su sinkst hinab,
durch unsre zweisam tief geträumten Träume.
Erinnre Dich, was ich Dir gab
Wir schickten Wünsche durch die Zwischenräume.
Wir sind ein Kind und doch Uralt.
Wir tauschen ständig Weck- und Wiegenlieder
und tasten staunend durch den Spalt,
vom Stimmenklang gelockt kann keiner wiederstehen
Refrain:
Das Innere geäußert und aufs Äußerste verinnerlicht.
Ein Wechselbalg, die Welt getauscht und nun werden wir sehen
Du hast Dich den Kräften, die so an Dir zerrten,
doch mit aller Macht noch entgegengestellt,
Dich gewehrt und dagegen gestemmt.
Der Weg in die Freiheit blieb wieder versperrt,
denn dann bist Du erwacht in der anderen Welt,
so verkehrt, und so unendlich Fremd
Ich sah das Licht, Du sahst mein Herz,
und bald schon packte Furcht die beiden Seelen;
trieb uns dahin, nur kummerwärts,
wir sollten uns unsagbar viel erzählen.
Zu zweit entlarvt als Teufelsbrut;
die Attraktion verblasst nach der Enthüllung
Was Du Dir wünscht bedenke gut!
Denn manchen mal, da kann es in Erfüllung
gehen.
Refrain
Nicht mehr allein, für den Moment,
doch viel zu kurz auf unsren langen Wegen.
Wir kommen zu uns ganz getrennt,
wo uns die Winde klirrend kalt entgegen-
wehn.
Refrain
Text by ASP
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